TOP 5 Eigenschaften bei der Wahl einer Überwachungskamera

Was sollte man bei der Wahl einer geeigneten Überwachungskamera beachten? Vor allem beim ersten Kauf einer IP Kamera wird man sich viele Fragen stellen können. Es gibt auf jeden Fall viele Faktoren, die den Kauf einer solchen Kamera beeinflussen können. Wir haben uns die fünf wichtigsten Überwachungskamera Kriterien geschnappt und hier vorgestellt!

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1. HD-Auflösung
2. Nachtsicht
3. Blickwinkel
4. Form & Farbe
5. Schutzgrad

HD-Auflösung

Ganz am Anfang und ganz wichtig ist die Auflösung und damit die Videoqualität der Überwachungskamera.

Im 21. Jahrhundert sind wir Menschen schon so weit mit der Technologie, dass wir uns auch HD-Aufzeichnungen von unseren Grundstück leisten können. Schon die günstigsten Varianten von IP Kameras sind mit HD-Sensoren ausgestattet. Als Standard sollte man ca. 2 Megapixel und HD Auflösung von 720Pixeln nehmen. Die Bilder sind somit deutlich, scharf und man auf jeden Fall viel mehr Details erkennen als bei einer IP Kamera ohne HD. Bei den Aufzeichnungen der Überwachungskamera mit guter Auflösung sind Vergrößerungen ohne Verpixelungen gar kein Problem. Somit wird die Identifikation der Gesichter oder Autokennzeichen sehr leicht.

Die Im Lieferumfang enthaltene Software, aber auch das vorhandene Speichermedium sollten HD verwalten können. Zum Abspielen von Videos in 720/1080p können wir heutzutage sogar unsere Smartphones benutzen!

Zusätzlich ich noch zu beachten, dass man auf die Flüssigkeit der Bilder bei HD Auflösung achten sollte. Diese wird als Bildwiederholungsrate bezeichnet und in FPS(Frames per Second) also Bildern je Sekunde gemessen. Das menschliche Auge ist im Stande bis zu 26 Bildern je Sekunde wahrzunehmen. Somit sollte die Bildwiederholungsrate der HD-Aufnahmen bei ca. 25-30FPS liegen, was auch Standard der heutigen Überwachungskameras ist.

 
Heutzutage ein muss
Bilder sollen scharf sein
Wichtig zum Identifizieren
 

 

Nachtsicht

Das zweitwichtigste Kriterium unserer Meinung nach ist die Nachtsicht. Vor allem bei Outdoor Überwachungskameras ist die Nachtsicht ein absolutes Muss. Da die meisten Verbrechen in der Nacht passieren, ist man mit der Nachtsicht auf der sicheren Seite.

Diese wird geregelt durch die in der IP Kamera eingebauten Infrarot-LEDs. Je mehr und je besser die Qualität der IR-LEDs desto größer die Reichweite und besser die Bildqualität. Wichtig ist dabei, dass die Bilder meistens in Schwarz-Weiß sind, um das Licht besser eingrenzen zu können.

Im Indoor Bereich wird die Nachtsicht vor allem in dunklen Hallen aber auch in Kinderzimmern, um das Kind beim schlafen zu beobachten, genutzt. Im Outdoor Bereich wird die Nachtsicht praktisch immer, also wenn es dunkel ist, und überall benutzt. Angefangen bei der Überwachung von Gebäuden, Geländen oder Grundstücken, bis zu Personen- oder Tierüberwachung durch eine getarnte Kamera. Die Nachtsicht-Reichweite sollte bei einer Überwachungskamera für Privatanwender bei ca. 20-50 Metern liegen.

 
Ein Muss für Outdoor Kameras
Wenn man rund um die Uhr überwachen will
Reichweite bei 20-50 Meter
 

 

Blickwinkel

Die nächste wichtige Sache bei der Wahl ist der Blickwinkel der IP Kamera. Dieser bestimmt dir Genauigkeit, aber auch die überwachte Fläche und Sicht. Bei einer Überwachungskamera sollte der Blickwinkel einstellbar sein. So sollte man die IP Kamera irgendwo anders platzieren wollen, kann man die Sicht vergrößern oder verringern. Die Einstellung oder auch Wahl des Blickwinkels hängt von der Platzierung der Überwachungskamera.

Wenn man die IP Kamera auf einen Punkt ausrichten will, zum Beispiel auf das Eingangstor, so wird man einen kleinen Blickwinkel brauchen. Die Standardeinrichtung liegt dabei bei ca. 45.  Will man das ganze Grundstück oder Gelände überwachen wählt man einen Winkel von ca. 70-90.

 
Sollte einstellbar sein
Punkt oder kleine Fläche – 45
Große Fläche – 70-90
 

 

Form & Farbe

Bei der Wahl der Form und der Farbe werden zwei Aspekte berücksichtigt. Das erste ist der Installationsstelle und die Auffälligkeit der Überwachungskamera. Entweder soll die IP Kamera die Täter abschrecken oder identifizieren. Diese Frage wird durch die Wahl der Form und Farbe der Überwachungskamera beantwortet.

Wird man die Kamera verstecken wollen, so sollte sie Möglichst klein und unauffällig sein. Die Farbe sollte man dabei an die Hintergrundfarbe anpassen, wo die Überwachungskamera platziert werden soll. Zur verstecken Überwachung bieten sich vor allem Mini oder getarnte Kameras. Wenn man Täter abschrecken will, sollte die IP Kamera groß und eintönig gefärbt sein. Es bietet sich an eine helle Kamera auf einem dunklen Hintergrund und andersrum zu installieren. Viele Hersteller bieten deswegen die Modelle in schwarzer oder weißer bzw. silberner Farbe an.

Die Form der Überwachungskamera spielt auch eine wichtige Rolle, wenn man schon weißt an welcher Stelle diese angebracht werden soll. Die verschiedenen Formen bieten also verschiedene Empfehlungen an Installationsformen. So wird zum Beispiel eine IP Kamera an Wänden und eine Dome-Kamera an Decken platziert. Wenn man die Überwachungskamera explizit verstecken will, so müsste man eine getarnte Kamera oder eine Minikamera nutzen.

 
Große Kameras mit auffälliger Farbe abschrecken
Zum Versteckten Überwachen – Mini- oder getarnte Kameras
Form der Installation anpassen
IP Kameras an Wänden – Dome-Kameras an Decken platzieren
 

 

Schutzgrad

Schutzgrad ist vor allem Wichtig bei Outdoor Überwachungskameras. Da Indoor Kameras nicht mit besonderen Wetterverhältnissen in Kontakt kommen, ist für sie das Schutzgrad IP irrelevant. Outdoor Überwachungskameras kommen oft in Kontakt mit Wasser ( Regenwasser oder Schnee ), Staub oder anderen Wetterverhältnissen wie Sonnenstrahlen oder Wind. Aufgrund dessen können Outdoor Überwachungskameras im Innenbereich, aber Indoor Kameras nicht im Außenbereich genutzt werden. Das Gehäuse solcher Kamera sollte gegen diese geschützt sein, um die Bildübertragung gewährleisten zu können.

Die IP Kameras sind meist mit einem IP Schutzgrad ausgestattet, wenn sie welches besitzen. Dieser sollte mindestens IP65 sein. Die Zahl des Schutzgrades bestimmt gegen welche Verhältnisse das Gerät geschützt ist (siehe Tabelle unten). Bei Überwachungskameras ist es üblich, dass diese mit IP65, also Staub- und Wasserdicht, oder IP66, besonders Wasserabweisend, ausgestattet sind.

Die Dome-Kameras sind auch ebenso mit KP10 ausgestattet, was bedeutet, dass sie gegen Vandalismus geschützt sind. Der Schutz hängt also von der Form und Art der Überwachungskamera.

 
Gilt für Outdoor Kameras
mindestens IP65
bei Dome-Kameras auch IP10
 

 

 Wieso ist WLAN keine wichtige Eigenschaft?

Die Wahl des Bildübertragungsmedium wird jedem selbst überlassen. Da die meisten Überwachungskameras sowieso per Kabel mit Strom versorgt werden müssen, ist die Entscheidung LAN oder WLAN eigentlich fast egal. Laut Amazon-Rezessionen ruckeln die Live Aufnahmen der WLAN Überwachungskameras, die Übertragung kann leicht gestört werden und die Reichweite ist meist zu gering. Deshalb empfiehlt sich die Bildübertragung über das Netzwerkkabel, da es viel stabiler und sicherer ist.